RENNCLUB HALLE(SAALE) e.V.
Großer Preis der Bankimmobilien am Samstag, den 12. April 2008
Galopper- Trainer Manfred Weber
Manfred Webers Erfolgsquote in Halle liegt bei 100 Prozent Wonderful Life soll
in die Fußstapfen von Lobbo treten
Halle (MSPW). Die Rennbahn in Halle ist ein gutes Pflaster für Galopper-Trainer
Manfred Weber. Auch wenn es für den 51-Jährigen, der in Frankreich
wohnt und seine Pferde in Iffezheim bei Baden-Baden trainiert, eine weite Reise
ist. Knapp 550 Kilometer nimmt Weber für einen Weg in Kauf, um die vierjährige
Stute Wonderful Life aus dem Besitz des Stalles Tobago von Klaus Grünbacher
beim großen Familienrenntag auf der Galopprennbahn in Halle am Samstag,
12. April, im mit 10.000 Euro dotierten Hauptrennen, dem "Preis der Bankimmobilien",
an den Start zu bringen. "Es soll nicht nur ein Ausflug sein. Ich hoffe, dass
sie sich dort zumindest platzieren kann", ist Weber optimistisch.
Er bekam die Stute im letzten Oktober ins Training. "Da war sie gesundheitlich
angeschlagen, hatte Probleme mit der Atmung. Wir haben sie über den Winter
behutsam aufgebaut", verrät der Trainer. Wonderful Life scheint das gut
getan zu haben. Zum Saisondebüt zeigte sie in Frankfurt eine ansprechende
Leistung, war in einem 8.500 Euro-Rennen nur knapp geschlagene Zweite. "Sie
hat das Rennen gut verkraftet, ist bestens in Form", berichtet der Trainer von
seinen Eindrücken. Nicht immer melden sich Pferde nach gesundheitlichen
Problemen dieser Art so eindrucksvoll zurück. "Manchmal kommt keine Leistung
mehr. Hier hat es aber wohl gepasst", ist Weber froh.
Das Rennen in Halle passt für die Vierjährige gut in den Saisonverlauf.
"Es hat mit 1.350 Metern genau die richtige Distanz und liegt zeitlich nicht
zu nah beim letzten Start", erläutert Weber, weshalb er das Rennen ausgesucht
hat. 1999 hatte Weber in Halle mit Lobbo schon einmal den Sieger im Hauptrennen
gesattelt. Das sind bleibende Erinnerungen. "Es war unser bisher einziger Start
in Halle. Die Erfolgsquote liegt also noch bei 100 Prozent", schmunzelt Manfred
Weber. "Ich hätte nichts dagegen, wenn das auch nach dem Rennen noch so
wäre." Eine Bedingung dafür ist aber der Boden. "Es sollte nicht zu
weich werden, das mag sie nicht", hofft Weber auf gutes Wetter im Vorfeld des
Renntages.