RENNCLUB HALLE(SAALE) e.V.

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"Eddie" Pedroza und Little Eddie auf der Siegstraße

Der vierte Hallesche Renntag stand ganz im Zeichen des Championkampfes der Jockeys. Bereits im ersten Rennen zeigten sich die beiden Kontrahenten, Eduardo Pedroza (63 Siege vor dem Halleschen Renntag), mit dem Münchner Gast Chinook und Filip Minarik (62 Siege), mit der ebenfalls aus München angereisten Surabaja (u.a. in Besitz von Fußballnationalspieler Philip Lahm) im Endkampf. In diesem wie auch in zwei weiteren Rennen (Little Eddie und Warstein), behielt der gebbürtige Panamese Eduardo "Eddie" Pedroza die Oberhand und konnte sich so etwas Luft im Kampf um die begehrte Krone des besten Jockeys verschaffen.

Zu einem Halleschen Publikumsliebling dürfte sich ähnlich wie bei den Jockeys "Eddie" Pedroza, Little Eddie bei den Pferden entwickeln. Bei nunmehr 6 Starts in Halle konnte der 7 jährige Wallach zum drittenmal die Passendorfer- Wiesen als Sieger verlassen.

Nicole Thiel Eduardo Pedroza und Little Eddie
Das siegreiche Team um Little Eddie: Nicole Thiel und "Eddie" Pedroza.

Aber nicht nur bei den Gästen, sondern auch bei den Lokalmatadoren gab es Grund zur Freude. So konnte die vor Ort von Angelika Glodde trainierte Stute Milliana, geritten von Cevin Chan nach einigen Ansätzen einen vollen Erfolg verbuchen.

Fast hätte Angelika Glodde und der in guter Form agierende Cevin Chan nochmals Grund zum Jubeln gehabt, doch schnappte sich Rose of Tertullian, geritten von Victor Schulepov, mit den letzten Galoppsprüngen das Hauptrennen des Tages einen Ausgleich III, dotiert mit 5600 Euro, vor der lange führenden Pythonga. Die in diesem Rennen ausgespielte Wettchance des Tages zahlte in der Viererwette stolze 100 007:10.

Auch das 7 und letzte Rennen bot noch einmal Spannung, denn der aus dem großen Quartier von Peter Rau angereiste Ittlinger Kristallo und der in Lengerich von Dr. Andreas Bolte trainierte Warstein, standen in der Gunst der Wetter gleich auf. Doch im Einlauf setzte sich der gut gezogene Sternkönig Sohn Warstein überlegen mit 1 ½ Längen durch, zum Sieg steuerte ihn, wie schon erwähnt, der Mann des Tages: "Eddie" Pedroza.